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Das hollerbusch ABC

Hinweise zum Kindergartenalltag und Antworten auf die häufigsten Fragen (Stand Januar 2012)

Dieses "hollerbusch ABC" soll Ihnen einen Überblick verschaffen über unsere Arbeitsweise und über organisatorische Fragen in unserem Kindergarten.

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Die schnelle Suche nach einem Stichwort ermöglicht Ihnen das folgende Alphabet. Bitte klicken Sie einfach den gewünschten Anfangsbuchstaben an:

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A

Ablauf
Um gute Arbeit leisten zu können, brauchen wir Ihr Mittun. Wir bitten Sie, dass Sie Ihr Kind rechtzeitig in den Kindergarten bringen, damit wir pünktlich um 8.30 Uhr mit unserem morgendlichen Ritual beginnen können. In den Morgenkreisen, die täglich in den Stammgruppen stattfinden, beginnen wir gemeinsam den Tag. Wir bitten Sie auch Ihre Buchungszeit einzuhalten und Ihr Kind etwa 10 Minuten vor Ende der Öffnungszeiten abzuholen, damit noch genügend Zeit zum Umziehen und für eventuelle Gespräche bleibt.


Aktivitäten
Die Aktivitäten der Kinder sollen sich nicht darauf beschränken, Vorgedachtes oder Vorgemachtes nachzumachen. Denn durch selbstständiges Tun, durch Forschen, Erkunden, Experimentieren und Nachfragen wird die Welt durchschaubar. Mit Hilfe von Wissen und Phantasie entstehen kreative Ideen und Lösungsmöglichkeiten. Wir stellen den Kindern Raum und verschiedene Materialien zur Verfügung. Wir motivieren sie und unterstützen sie in ihrem selbstständigen Tun.


Aufsichtspflicht
Während der Kindergartenzeit steht Ihr Kind unter unserer Aufsicht. Bitte geben Sie Ihr Kind persönlich in der jeweiligen Gruppe ab. Ab 12.30 Uhr beginnt die Abholzeit. Wichtig ist uns hierbei, dass Sie Ihr Kind persönlich bei den jeweiligen Erzieherinnen abmelden! Für den Weg zum Kindergarten und nach Hause sind Sie als Elternteil verantwortlich, genauso wie bei gemeinsamen Festen und Ausflügen.


Auswahlkriterien
Bei der Vergabe eines Kindergartenplatzes werden die Notwendigkeit (Familienstand / soziale Kriterien), die Gruppenzusammensetzung (Alters- und Geschlechtsmischung) sowie längere Betreuungszeiten berücksichtigt.

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B

Beobachtungen
Wir sind nicht nur Begleiter, Unterstützer und Förderer des Kindes, wir achten auf seine Stärken, Interessen, Gefühle und Bedürfnisse! Beobachten heißt für uns, darauf zu achten, dass jedes Kind Beachtung findet! Seine Fähigkeiten, Interessen, Stärken und seine Motivation stehen im Mittelpunkt unserer Beobachtung. Neue Anreize werden von uns geschaffen bzw. Aktivitäten, Ideen und Interessen aufgegriffen und in die pädagogische Arbeit eingebracht. Beobachtungen sind für uns auch die Grundlage für Gespräche mit Eltern und Fachdiensten.


Beteiligung
Unsere teiloffene Arbeit im Kindergarten ermöglicht unseren Kindern ein hohes Maß an Selbst- und Mitbestimmung, z.B. Auswahl unter mehreren Bildungsaktivitäten, Nutzung der Räume während der Freispielzeit. In unseren täglichen Morgen- und Mittagskreisen sowie in themenbezogenen Gesprächsrunden regen wir die Kinder an mitzudenken, mitzureden und mitzuentscheiden, Themen zu erarbeiten, so dass sie Grunderfahrungen für ein selbstbestimmtes und verantwortungsbewusstes Leben machen können. Im Alltag werden den Kindern Verantwortungsbereiche übertragen.


Bewegung
Kinder brauchen Bewegung. Wir bieten den Kindern viele Freiräume in Haus und Garten, um ihrem Grundbedürfnis nach Bewegung nachzukommen. Die Kinder können täglich verschiedene Bewegungsmöglichkeiten im Innen- sowie im Außenbereich wählen. Zudem achten wir auf zusätzliche Bewegungsspiele.


Bild vom Kind
Unser Bestreben ist es, jedes Kind in seiner Entwicklungsstufe ernst zu nehmen und seine Bedürfnisse, Fähigkeiten, Eigenschaften und Interessen zu akzeptieren. Unser Leitmotiv ist das Vertrauen, nicht das Misstrauen. Dies heißt für uns, die Kinder nicht ständig zu kontrollieren, sondern sie auch unbeobachtet spielen und arbeiten zu lassen.


Bildungsarbeit
Bildung ist die Entwicklung zu einer eigenverantwortlichen und gemeinschaftsfähigen Persönlichkeit. Sie beginnt mit der Geburt und ist von Beginn an ein Selbstbildungsprozess. Kinder brauchen dafür vorrangig das entdeckende Lernen und die Teilhabe am wirklichen Leben. Bildungsprozesse sind als Handlungsprozesse zu verstehen, aus denen Kinder Erkenntnisse und Schlussfolgerungen ziehen. Uns geht es primär nicht darum, den Kindern Wissen zu vermitteln, sondern darum, den Kindern gute Voraussetzungen zu schaffen, damit sie ihre Selbstbildungspotentiale ausschöpfen können.


Bildungsbereiche
Kinder brauchen eine Umgebung, die dem Drang nach großer Bewegung nachkommt. Kinder brauchen eine Umgebung, in der nicht Schwächen herausgestellt werden, sondern in der Stärken entwickelt werden können. Kinder brauchen eine Umgebung, die es zulässt, sich zu zeigen, sich darzustellen. Um den unterschiedlichen Bedürfnissen der Kinder gerecht zu werden, schaffen wir verschiedene Bereiche. Die Kinder haben bei uns schwerpunktmäßig Platz für Ruhe und Entspannung, für Bewegung, Naturerfahrungen, zum kreativen Gestalten, zum Forschen, Experimentieren und Konstruieren und zum Rollenspiel.


Brotzeit
Während der Freispielzeit können die Kinder ihre mitgebrachte Brotzeit in der Gruppe genießen. Bitte geben Sie Ihrem Kind eine gesunde Brotzeit mit! Jeden Freitag bereiten Eltern und Team ein gruppenübergreifendes Frühstücksbuffet vor. Dieses besteht hauptsächlich aus biologischen Produkten. An diesem Tag benötig Ihr Kind keine mitgebrachte Brotzeit.


Buchungszeiten und Beiträge 2011/2012
Folgende Kindergartenzeiten können Sie buchen:

Buchungszeit / Tag Gebühr / Monat Gebühr Geschwisterkinder / Monat
4 - 5 Stunden86,71 €61,56 €
5 - 6 Stunden97,09 €68,94 €
6 - 7 Stunden108,00 €76,68 €
7 - 8 Stunden118,38 €84,05 €
8 - 9 Stunden129,28 €91,79 €
über 9 Stunden139,67 €99,16 €
Spielgeld4 €4 €
Getränkegeld2 €2 €
Mittagessen3,30 € pro Tag3,30 € pro Tag
Frühstücksbuffet1 € pro Buffet1 € pro Buffet

In Anlehnung an § 4 der Gebührensatzung des Marktes Holzkirchen vom 16.06.2005 werden die Kindergartenbeiträge jährlich, erstmals zum 02.09.2006, um den Verbraucherindex (früher Lebenshaltungsindex) erhöht. Relevant sind die Indexwerte des Monats Juli.

Alle Beiträge werden durch Bankeinzug in der ersten Woche jedes Monats abgebucht. Zusätzliche Kosten, z.B. Eintrittsgeld für Theater und Ausflüge, werden in der Gruppe eingesammelt.

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C

Christliche Erziehung
In unserem evangelischen Kindergarten wollen wir Nächstenliebe, Hilfsbereitschaft, Toleranz und Ehrlichkeit, aber auch Neugier und Verständnis wecken für den christlichen Glauben, in aller Offenheit für andere Konfessionen. Im täglichen Miteinander lernen die Kinder in einer Gemeinschaft zu leben, ihre Mitmenschen und die Umwelt zu achten. Einmal im Monat besuchen wir am Vormittag mit einer Kleingruppe die Altenheimbewohner im St. Annahaus und singen, gestalten oder machen Morgengymnastik miteinander. Wir vermitteln den Kindern, dass Gott alle Kinder liebt, so wie sie sind. Religiöse Inhalte werden im Laufe des Kirchenjahres durch Geschichten und Andachten nahe gebracht. Jeden Freitag schließen wir unsere Woche mit einer gemeinsamen kleinen religiösen Einheit in der Segenskirche oder in unserer Turnhalle ab.

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D

Das braucht Ihr Kind bei uns im Hollerbusch:

Bitte NICHT vergessen, alles mit dem NAMEN Ihres Kindes zu beschriften!!!

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E

Eingewöhnung
Vor dem Eintritt Ihres Kindes in unseren Kindergarten veranstalten wir einen Informationselternabend. Hierbei bekommen die Eltern alle wichtigen Informationen über unsere Einrichtung, es werden Schnuppertage für die Kinder in ihrer Gruppe vereinbart und der erste Kindergartentag besprochen.
Jedes Kind ist in seiner Entwicklung und seiner Persönlichkeit einmalig! Wir versuchen das Kind dort "abzuholen", wo es steht. Kinder entwickeln sich sehr unterschiedlich und nicht in allen Bereichen gleich schnell. Sie sollen sich nach ihrem eigenen Tempo entwickeln können und die Zeit erhalten, die sie zum Einleben brauchen. Weitere Informationen für Eltern unserer neuen Kinder können Sie unserem Flyer "Eingewöhnung" entnehmen.


Elternarbeit
Wir streben ein partnerschaftliches und vertrautes Verhältnis zwischen Ihnen als Eltern und uns Mitarbeiterinnen an. Um dies zu erreichen, ist uns ist ein offener und regelmäßiger Informationsaustausch wichtig. Wir bieten dazu Aufnahmegespräche, Tür- und Angelgespräche, Elterngespräche, gemeinsame Feste, gruppeninterne bzw. gruppenübergreifende Elternabende sowie Nachmittage an. Im Eingangsbereich unseres Kindergartens haben Sie die Möglichkeit, sich mit anderen Eltern zu einem Kaffee oder Tee in unserer Elternecke zusammenzusetzen und sich auszutauschen.


Elternmitarbeit
Um die Eltern in unsere Arbeit einbeziehen zu können, nutzen wir verschiedene Medien, unsere Arbeit transparent zu machen: Dokumentationen, Aushänge, Ausstellungen, Elternbriefe, Hospitationen, Eltern-Kind-Aktionen, Elternabende, Interessensgruppen, Feste, Fotoaushänge, Kindergartenhomepage, Infomaterial. Wir wünschen uns von Ihnen zudem eine aktive Mithilfe im Kindergartenalltag, wie z.B. die Beteiligung an unseren Interessensgruppen: Theater/Musik, Feste, Garten, Deko/Kreativ, Bazar, Partnerkindergarten Ungarn.
Der Elternbeirat wird zu Beginn jedes Kindergartenjahres gewählt, er besteht aus acht Personen und trifft sich in regelmäßigen Abständen. Er unterstützt uns Erzieherinnen in unserer Arbeit, hält Kontakt zum Kindergartenausschuss und ist auch offen für Wünsche, Anregungen und konstruktive Kritik der Eltern. Informationen vom Elternbeirat werden im Eingangsbereich in der Elternecke ausgehängt.


Erkundungen
Kinder entdecken, staunen, setzen viel mehr als Erwachsene ihre Sinne ein. Und diese kann man nirgends besser ausleben als im Freien. Wir beschließen auch gemeinsam mit den Kindern, auf welche Art und Weise wir die Natur und unsere Umwelt erkunden wollen, z.B. bei einem Ausflug in den Wald, bei einer Wanderung, Beobachtungsspaziergängen. Im Laufe des Kindergartenjahres besuchen wir auch verschiedene Einrichtungen vor Ort, z.B. Feuerwehr, Polizei, Bäckerei, Markt. Wir unternehmen auch größere Ausflüge, z.B. Museen, Zoo, Theater, die wir Ihnen rechtzeitig mitteilen. Bitte ziehen Sie Ihrem Kind wettergemäße Kleidung an und geben ihm eine entsprechende Brotzeit und eine verschließbare Trinkflasche mit.

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F

Fachdienste
Wir informieren Sie ggf. rechtzeitig über Besonderheiten in der Entwicklung oder im Verhalten des Kindes und beraten Sie hinsichtlich weiterer Fördermöglichkeiten.
Frau Carola Dunst (Heilpädagogische Praxis in Miesbach) und Frau Bergmann (Praxis für Sprachtherapie und Logopädie) bieten den Fachdienst für unsere Integrationskinder an.


Feste
Ein Kindergartenjahr bietet viele Gelegenheiten für gemeinsame Feste. Mit großer Vorfreude und Begeisterung sind die Kinder schon während der Vorbereitungen eines Festes mit dabei, z.B. Sommerfest, Familiengottesdienst, Verabschiedung der Schulkinder. Ein großer Höhepunkt für unsere Kinder ist ihr Geburtstag. Ihr Kind darf mit der gesamten Gruppe eine kleine Feier ausrichten, die nach seinen Wünschen vorbereitet wird. Die Feier findet im Morgen- oder Mittagskreis in der Stammgruppe statt. Wir bitten Sie, hierfür ein Essen, dass sich Ihr Kind aussucht (z.B. Kuchen, Würstel,…) mitzubringen.


Freispiel
Das Spiel gehört zum wichtigsten Tun während der kindlichen Entwicklung, in der sich das Kind mit seiner gesamten Persönlichkeit entwickelt und seine Entwicklungspotentiale ausschöpft. Deshalb nimmt das Spiel bei uns viel Zeit und Raum im Tagesablauf ein. Freispiel bedeutet freie Wahl des Spielortes, des Spielmaterials und der Spielpartner. Die Kinder gestalten ihr Spiel nach ihren persönlichen Bedürfnissen im gesamten Haus und im Garten. Kinder, die noch unsicher sind, haben die Möglichkeit, sich im "Schutzraum" der Gruppe aufzuhalten und sich an dem Gewohnten zu orientieren. Mit zunehmender Auseinandersetzung lösen sie sich Schritt für Schritt vom Vertrauten und erobern und erkunden mit zunehmendem Selbstvertrauen den neuen Lebensraum im Kindergarten.

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G

Gruppen
In unserem Integrationskindergarten werden derzeit 82 Kinder im Alter von 2,7 Jahren bis zum Beginn der Schulpflicht betreut. Unser Kindergarten besteht aus drei Stammgruppen: Wiesenstrolche, Wurzelkinder und Waldwichtel. Die Wi-Wa-Wuschels mit 10 Kindern, unsere Jüngsten, haben die Möglichkeit, in einer Kleingruppe langsam in den Kindergartenalltag hineinzuwachsen.

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I

Information
Im Eingangsbereich (Elternecke) werden an der Pinnwand allgemeine kindergartenexterne Informationen (z.B. Skikurse, Vorträge…) ausgehängt. Hier liegt der Elternbeiratsordner zur Ansicht aus sowie diverse Infoblätter. Eine Übersicht über aktuelle Krankheiten in den einzelnen Gruppen und die Information, in welcher Gruppe der Frühdienst stattfindet, befinden sich ebenfalls hier.
Gruppenübergreifende Informationen vom Kindergarten für alle Eltern finden Sie unter "Infos für alle Eltern" im Eingangsbereich (rechts neben der Waldwichtelgarderobe).
Jede Gruppe verfügt über eine Gruppeninfowand, über die Sie Gruppeninternes erfahren können. Für Infoblätter (z.B. Elternbriefe) hat jede Familie ein eigenes "Brieffach". Ausführliche Informationen über unsere pädagogische Arbeit finden Sie außerdem in unserem Flyer und vor allem in unserem Konzept sowie über unsere Homepage.


Integration
In unserer heutigen Gesellschaft ist es wichtig, offen und so natürlich wie möglich mit Behinderungen oder Anderssein umzugehen und zu lernen, dass der Mensch im Vordergrund steht. Wir leben Integration, indem wir die Aufmerksamkeit füreinander wecken, Einfühlungsvermögen vertiefen, gegenseitiges Verstehen und Toleranz aufbauen. Unsere Kinder zeigen uns Erwachsenen, wie normal und natürlich der Umgang mit Beeinträchtigungen, egal welcher Art, ist!

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K

Krank sein
Bitte benachrichtigen Sie uns bis 8.30 Uhr, wenn Ihr Kind krank geworden ist und den Kindergarten nicht besuchen kann. Ansteckende Krankheiten wie Masern, Windpocken, Läuse usw. melden Sie bitte sofort im Kindergarten. Nach Infektionskrankheiten lassen Sie bitte vom Arzt abklären, ob die Ansteckungsgefahr vorüber ist, bevor Sie Ihr Kind wieder in den Kindergarten schicken. Wir informieren Sie ständig mit einem Aushang im Eingangsbereich über aktuelle Krankheiten (s. Information).


Kreativität
Kreativität bedeutet für uns, der eigenen Phantasie Raum zu geben, d.h. sich auszudrücken mit verschiedenen Mitteln wie z.B. Sprache, verschiedenen Materialien, Musik und Bewegung. Kreativität fördern heißt für uns aber auch, Kinder nicht dort anzuleiten, wo sie selbst denken, erfinden, entdecken und eigene Lösungsmöglichkeiten entwickeln könnten. Durch gegenseitiges Angenommensein und ermutigende Partnerschaft ermuntern wir die Kinder zur Offenheit für neue Möglichkeiten.

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L

Lernen
Im gemeinsamen Leben und Erleben bieten sich den Kindern vielfältige Lernsituationen. Die Kinder erwerben hierdurch Kenntnisse und Fertigkeiten im Umgang mit verschiedenen Materialien, üben lebenspraktische Tätigkeiten und erweitern ihre Sachkenntnisse. Im täglichen Miteinander spielen Gefühle eine große Rolle. Das Kind lernt, in der Auseinandersetzung mit anderen unterschiedliche Gefühle zu erspüren, zu erkennen, zuzulassen und zu äußern. Im gemeinsamen Umgang miteinander sprechen wir bewusst "das Lernen" an und vermitteln den Kindern, "Fehler" als wichtig zu betrachten. "Nur ein Kind, das fallen darf, lernt laufen".

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M

Mittagessen
In unserem Kindergarten besteht für Ihr Kind die Möglichkeit, eine Brotzeit mitzubringen oder am Mittagessen teilzunehmen. Sie können Ihr Kind monatlich oder auch für ein Jahr anmelden. Hierfür tragen Sie sich bitte monatlich in die jeweilige Liste an der Gruppenelterninfowand ein. (Siehe hierzu auch Buchungszeiten und Beiträge.) Das Mittagessen findet je nach Gruppe zwischen 12.00 Uhr und 13.00 Uhr in dem jeweiligen Gruppenraum statt. Kinder, die am Essen teilnehmen, können in dieser Zeit nicht abgeholt werden.


Musik
Wir legen großen Wert auf musikalische Erziehung. Singen und elementares Instrumentalspiel fließen in den Kindergartenalltag mit ein. Bei Bewegungsliedern, Klatschspielen, Tänzen, Liedern und Klanggeschichten werden mit viel Spaß musikalische Fähigkeiten gefördert.
Außerdem bieten wir für alle Kinder musikalische Früherziehung an. Eine Erzieherin des Hollerbusch-Teams unterrichtet die 4- bis 6-Jährigen nach dem Konzept "Musik und Tanz für Kinder". Die Musikstunden finden während der Kernzeit statt, die Kosten betragen 13,00 € pro Monat.

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N

Nachmittagszeit
Die Nachmittagszeit beginnt ab 13.30 Uhr. Der Kindergartenalltag ist anstrengend für die Kinder – ein Vormittag fordert und fördert die Kinder auf die vielfältigste Weise. Deshalb gehen wir bei der Gestaltung der Zeit nach dem Mittagessen verstärkt auf die Wünsche und Bedürfnisse der Kinder ein. Die Kinder sammeln sich in ihren Gruppen und besprechen, wie der Nachmittag gemeinsam gestaltet wird.

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O

Öffnungszeiten
Unser Kindergarten ist von Montag bis Donnerstag von 7.00 Uhr bis 17.00 Uhr und am Freitag von 7.00 Uhr bis 15.00 Uhr geöffnet. In der Zeit zwischen 7.00 Uhr und 8.00 Uhr findet der Frühdienst in einer Gruppe statt. Ab 8.00 Uhr sammeln sich die Kinder dann in ihren jeweiligen Gruppen. Die Kernzeit beginnt um 8.30 Uhr mit dem Morgenkreis und endet um 12.30 Uhr. Da in der Zeit von 13.30 Uhr bis ca.14.30 Uhr gemeinsame Angebote stattfinden können wie z.B. hauswirtschaftliche Beschäftigung, Yoga, Bewegungs- und Ruheeinheiten, wäre es wünschenswert, wenn die Kinder erst ab 14.30 Uhr abgeholt werden.
(Siehe auch Buchungszeiten und Schließzeiten).

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P

Projektarbeit
Projekte finden bei uns in Klein- bzw. Großgruppen, gruppenübergreifend sowie gruppenintern statt. Projektthemen können sich auch aus den Ideen der Kinder entwickeln. Hier legen wir großen Wert auf Eigeninitiative: Welche Idee habe ich hierzu, und wie setze ich diese Idee um? Was brauche ich dazu?

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R

Rolle der Erzieherin
Wir verstehen uns als Begleiter der Kinder. Wir sind Beobachter und Entwicklungsbegleiter und versuchen herauszufinden, was die Kinder lernen möchten, und unterstützen sie darin. Wir wollen die Kinder nicht belehren, sondern sie bei ihren Lernschritten begleiten. In Bezug auf das Kind bedeutet dies beispielsweise: auf seine Anliegen, Interessen, Fragen und Wünsche einzugehen, es zu ermutigen, seine Meinung zu äußern, ihm ernst gemeinte Verantwortung zu übertragen, mit ihm zuverlässige Absprachen zu treffen, ihm Werte zu vermitteln und vorzuleben, verlässlich und konsequent zu sein, authentisch zu sein, für eine sichere und entspannte Atmosphäre zu sorgen, seine Interessen anderen gegenüber zu vertreten, es an Entscheidungen teilhaben zu lassen, bei Konflikten, die für es offensichtlich unlösbar sind, ihm beratend zur Seite zu stehen und mit ihm gemeinsam Lösungsmöglichkeiten zu erarbeiten.


Ruhe
Neben vielen Aktivitäten ist es für Kinder auch wichtig, "nur" mal zu beobachten und in Ruhe gelassen zu werden. Für uns Erwachsene heißt das, sich zurückzunehmen und dem Kind das Recht auf Langeweile zuzugestehen. Das Kind lernt auch durch Beobachtung und Nachahmung.

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S

Schließzeiten / Ferien
Wir haben neben den gesetzlichen Feiertagen an maximal 19 Werktagen im Jahr geschlossen, 2 Wochen im August ist der Kindergarten zu. In den Schulferien bieten wir einen Feriendienst an. Wir koordinieren unsere Ferien mit dem katholischen St. Josef-Kindergarten, so dass Sie bei Bedarf die Möglichkeit haben, die Zeiten dort zu überbrücken. Zu Beginn des Kindergartenjahres erhalten Sie die Ferienplanung für das kommende Jahr. Aus dieser sind alle Schließzeiten ersichtlich.

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T

Tagesablauf
Im Tagesablauf gibt es feste Zeiten und Strukturen, die allen Orientierung und Sicherheit für den jeweiligen Tag bieten. Folgende Zeiten gibt es in unserem Kindergarten:

7.00 bis 8.00 UhrFrühdienst in einer Gruppe (Betreuung von einer pädagogischen Fachkraft)
8.00 bis 8.30 Uhrreguläre Bringzeit und Freispiel in der Gruppe
8.30 UhrMorgenkreis in der Stammgruppe
9.00 bis 11.15 Uhrgleitende Brotzeit und Freispiel drinnen und draußen mit Öffnung der Gruppen und Bildungsbereiche, gruppenübergreifende Angebote und Projekte
11.15 UhrAufräumzeit
11.30 UhrMittagskreis in der Gruppe
12.00 bis 13.00 UhrMittagessen oder zweite Brotzeit
13.00 bis 13.30 UhrFreispiel in der Gruppe oder im Garten
13.30 bis 14.30 UhrNachmittagzeit mit gruppenübergreifenden Angeboten und Projekten
14.30 bis 17 UhrFreispiel und Abholzeit

Team
Unser Team besteht aus achtzehn pädagogischen Kräften (Voll- und Teilzeitkräfte), die partnerschaftlich und gleichberechtigt miteinander arbeiten. Im Laufe des Kindergartenjahres absolvieren verschiedene Schüler und Studierende (FOS, Gymnasium, Kinderpflegeschule, Fachakademien) bei uns ihr Praktikum.
Um eine qualitativ gute pädagogische (Bildungs-)Arbeit leisten zu können, ist eine offene, konstruktive und effektive Zusammenarbeit im pädagogischen Team von großer Bedeutung. Notwendig ist die klare Absprache unter den Erzieherinnen, z.B. über die Organisation und den Personaleinsatz. Hierzu haben wir verschiedene Möglichkeiten geschaffen, wie z.B. die tägliche kurze Morgenbesprechung, die wöchentlichen Kleinteamsitzungen und die monatliche Großteamsitzung, die teaminternen Fortbildungstage. Zur individuellen Weiterentwicklung besucht jedes Teammitglied regelmäßig Fortbildungsveranstaltungen und informiert sich über Fachbücher und Fachzeitschriften.


Träger
Der Träger unseres Kindergartens ist die Evangelisch-lutherische Kirchengemeinde Holzkirchen. Der Kindergartenausschuss nimmt Verwaltungs- und Personalangelegenheiten wahr, ist bei Elternbeiratssitzungen anwesend und auch Ansprechpartner für Eltern.

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V

Verkehrserziehung
Durch Ausflüge und Spaziergänge, die wir miteinander unternehmen, erleben die Kinder Verhaltensweisen, die für den Straßenverkehr notwendig sind. Im letzten Jahr vor der Schule besucht uns ein Polizeibeamter, der zusätzlich die Verkehrsregeln mit den Kindern durchspricht und den Schulweg mit ihnen abgeht.


Vorschulzeit
Für alle Eltern der Vorschulkinder findet im letzten Kindergartenjahr ihres Kindes ein Informationsabend gemeinsam mit Lehrern der beiden Grundschulen statt.
Vorschule ist für uns die gesamte Zeit vor der Schule. Im letzten Jahr stellen wir vermehrt Anforderungen an die Vorschulkinder. Höhepunkte sind der Vorschulausflug, die Projektarbeit der Vorschulkinder, der Schulbesuch, die Übernachtung im Kindergarten und die Verabschiedung der Schulkinder in Form einer Abschlussandacht. Weitere Informationen für Eltern der Vorschulkinder können Sie unserem Flyer "Vorbereitung auf die Schule" entnehmen.

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W

Werke der Kinder
Jedes Kind ist ein kleiner Künstler. Dies bedeutet für uns, das Kind und seine Werke zu achten und wertzuschätzen. Ihr Kind besitzt auch ein eigenes Fach, in dem es seine "Schätze" aufbewahren kann.

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Z

Zum Schluss
Wir nehmen Ihre Kinder an der Hand, wenn sie aus der Familie zu uns in den Kindergarten kommen, unterstützen, fördern und begleiten sie in ihrer Entwicklung.
Unser Ziel ist es, die Kinder auf das Leben und ihren nächsten Lebensabschnitt, die Schule, vorzubereiten. Darunter verstehen wir, das Selbstbewusstsein zu stärken und Lernkompetenz zu erreichen.
Daher lautet unser Motto "Miteinander Hand in Hand".
Wir vom Hollerbusch wünschen uns eine gute Zusammenarbeit.